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November 29th, 2011

DAS TAGEBLATT AUF STREIFZUG

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In der nächsten Saison ist Stade reif

Volleyball: Die erste und die zweite Mannschaft des VfL haben getauscht – Ambitionierte Jugend und auslaufende Senioren

   Stades Trainer Rainer Heistermann schaut skeptisch: Der VfL zahlt noch Lehrgeld gegen die erfahrenen Mannschaften der Bezirksliga.

Von Daniel Berlin

STADE. Selbst die Gegner sind voll des Lobes. Nachdem die erste Mannschaft des VfL Stade am Sonntag in der Volleyball-Bezirksliga gegen den TuS Harsefeld 0:3 verloren hat, zollen die Harsefelder den Stadern Respekt. “Nächstes Jahr gewinnen die Jungs gegen uns”, sagt Gunnar Heise. Beim VfL Stade bewegt sich was.
Zwölf motivierte Volleyballer, die allesamt nicht viel älter als Anfang 20 sind, spielen in der zweiten Saison in der Bezirksliga. Die jungen Wilden haben den Status der ehemaligen ersten Mannschaft des VfL Stade übernommen. Die ehemalige erste Mannschaft, deren Spieler ausnahmslos die Väter der jungen Talente sein könnten, firmieren jetzt unter VfL Stade II. Stade II läuft nur noch aus in dieser Spielzeit. Die Senioren verlassen danach die Bezirksliga und wollen nur noch unter sich in der Freizeit ein paar Bälle schlagen. Nach einem Viertel-Jahrhundert soll mit Liga-Alltag Schluss sein.
Der Nachwuchs zeigt sich ambitioniert. “Die Jungs wollen sogar aufsteigen”, sagt Trainer Rainer Heistermann. Er schätzt allerdings, dass es in dieser Saison nur zu einem Platz im Mittelfeld reicht. In der nächsten Saison peilt Heistermann den Aufstieg an. Es sei nicht einfach, in der Bezirksliga Fuß zu fassen, erklärt der Trainer. Dort spielen Mannschaften mit vielen erfahrenen Leuten. Wie schwer es ist, musste der VfL in der vergangenen Saison erleben. “Es gab nur auf die Mütze”, sagt Heistermann. Vor gut vier Jahren begann der VfL Stade mit einer konsequenten Jugendarbeit. Die Früchte erntet der Verein wenn nicht in diesem, dann vermutlich im kommenden Jahr.
Es herrscht gute Stimmung in der Fröbel-Sporthalle in Stade. Der VfL hält gegen die Haudegen des TuS Harsefeld gut mit. Im ersten Satz führen die Gastgeber sogar mit drei Punkten. Als es um die Entscheidung des ersten Durchgangs geht, präsentieren sich die Harsefelder ausgebuffter. So verschieden sind die Ambitionen. Die “alten Herren” aus Harsefeld wollen sich nicht verletzen. Stade will gewinnen. “Bevor ich Batik mache, spiele ich lieber Volleyball”, sagt Heiko Wiebusch aus Harsefeld.
Die Gäste drehen den Satz in letzter Sekunde zu ihren Gunsten. So machen sie es auch im zweiten Durchgang, nachdem der VfL erneut mit fünf Punkten in Führung lag. Nur den dritten Satz dominiert Harsefeld und bringt ihn sicher nach Hause.
Was auffällt, ist der Zusammenhalt beim VfL. Kein böses Wort nach verschlagenen Bällen, dafür aufmunternde Worte von Kapitän Tobias Degener und Trainer Heistermann. Wer gerade nicht auf dem Spielfeld steht, steht am Rand und klatscht rhythmisch. Der TSV Stelle bekommt beim 3:0 des VfL die ganze Stader Frische zu spüren.
Immer unter Strom und immer Motivator: VfL-Kapitän Tobias Degener schlägt für Stade auf. Seine Mannschaftskameraden unterstützen Degener mit rhythmischem Klatschen. Gegen die alten Haudegen des TuS Harsefeld zahlten die Stader Lehrgeld. Das zweite Spiel gewann der VfL. Fotos Berlin  Immer unter Strom und immer Motivator: VfL-Kapitän Tobias Degener schlägt für Stade auf. Seine Mannschaftskameraden unterstützen Degener mit rhythmischem Klatschen. Gegen die alten Haudegen des TuS Harsefeld zahlten die Stader Lehrgeld. Das zweite Spiel gewann der VfL. Fotos Berlin

VOLLEYBALL – DEUTSCH

Volleyballer haben eine eigene Sprache. Um sich selbst zu motivieren und um den Gegner aus der Ruhe zu bringen, singen die Volleyballer fast nach jedem Ballwechsel spezielle Schlachtrufe. Das TAGEBLATT hat einige zusammengestellt und sie übersetzt:

So ein Ass, das macht Spaß: Nachdem das Service des Aufschlägers beim Gegner auf dem Boden gelandet ist, feiern die Volleyballer den direkten Punkt. (Alternativ: Bube, Dame, König, Ass.)
Vor die Füße, und das ist gut so: Der Abwehrspieler kann den Schmetterball gerade noch so erreichen, ihn aber nicht mehr kontrolliert spielen, was zum Punkt führt.
Neun mal neun ist immer noch zu klein: Die Spieler feiern den Punktgewinn, wenn der Gegner den Ball ins Aus schlägt.
Aha, soso, nervös: Mit diesem Spruch reagieren die Volleyballer auf eine Auszeit des Gegners.
Von der Hand an die Wand: So hört sich der Jubel an, wenn ein Schmetterball vom gegnerischen Block direkt an die Seitenwand der Sporthalle oder an die Decke geht.
Sixpack: Hat nichts mit Bier oder Waschbrettbauch zu tun, sondern beschreibt die Tatsache, dass eine Mannschaft noch sechs Punkte zum Satzgewinn benötigt.
Puuuuunkt: Mit gedehntem und langgezogenem “u” bedeutet das Wort, dass eine Mannschaft direkt vor dem entscheidenden Punkt zum Satzgewinn steht. (db)

Stader Tageblatt vom 29.11.2011

November 28th, 2011

Volleyball: TuS ist wieder im Rennen

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  JORK. Teil zwei ihrer Serie von drei aufeinanderfolgenden Oberliga-Heimspieltagen bewältigten Jorks Volleyballer souveräner als den ersten. Vor heimischer Kulisse bezwangen sie diesmal die beiden Mittelfeld-Teams VfL Lintorf II und VSG Ammerland II jeweils klar mit 3:0. Damit sind die Altländer zunächst wieder auf Tabellenplatz zwei zu finden. “Wir sind zurück im Titelkampf”, freute sich TuS-Trainer Rolf Schmitt, dessen Mannschaft gegen beide Gästeteams einen spannenden Schlagabtausch bot. Entschieden wurden beide Partien im jeweiligen zweiten Satz. Schon der erste Durchgang gegen Lintorf II war eine knappe Angelegenheit; er endete mit einem 25:23 für Jork. Auch als es die Gäste schafften, im nächsten Satz nicht nur zum 23:23 auszugleichen, sondern sogar mit 26:25 in Führung zu gehen, behielten Jorks Spieler die Nerven, glichen aus. Am Ende brachten zwei gute Aufschläge von Andreas Stammer den 28:26-Satzgewinn. Der Rest – ein 25:18 im dritten Durchgang – war danach Formsache, vor allem dank eines gut aufgelegten Thorsten Kück. Der Angreifer zeigte sich diesmal überragend in der Ballannahme, stark im Angriff und erfolgreich im Block. Dass der Start gegen die Bundesligareserve der VSG Ammerland gut gelang (25:17), war mit sein Verdienst. Doch auch hier zeigten die Gäste im zweiten Durchgang heftige Gegenwehr. Mit viel Einsatzwillen holten sie sich insgesamt vier Satzbälle. Indes – Jork blockte und schmetterte einen nach dem anderen ab, verwandelte seinerseits den zweiten eigenen zum 28:26. “Damit war die Moral der Ammerländer gebrochen”, so Schmitt.
Acht Blockpunkte hintereinander sorgten dafür, dass im dritten Satz nichts mehr anbrannte. Noch bevor der Matchball zum 25:14 verwandelt war, stimmten Jorks Spieler auf dem Feld die ersten Freudengesänge an. Der TuS ist wieder im Rennen.

Stader Tageblatt vom 28.11.2011

November 24th, 2011

Die Volleyball-Senioren suchen Nachwuchs

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50 bis 82 Jahre sind die derzeit Aktiven des Buxtehuder SV alt und halten sich mit Spaß fit beim wöchentlichen Volleyballspiel

Die alten Spaß-Volleyballer des BSV (von links): Günther Pohl, Ronald Mahnke, Theo Spitz, Eberhard Siewert, Hans-Jürgen Schwarstein, Ewald Lohf, Rainer Holst sowie Jürgen Becker unterm Netz. Foto Bröhan

Die alten Spaß-Volleyballer des BSV (von links): Günther Pohl, Ronald Mahnke, Theo Spitz, Eberhard Siewert, Hans-Jürgen Schwarstein, Ewald Lohf, Rainer Holst sowie Jürgen Becker unterm Netz. Foto Bröhan

BUXTEHUDE. Wie jeden Donnerstag pritschen und baggern sie am heutigen Abend auch wieder fleißig von 20 bis 21.30 Uhr, das Schmettern und Blocken wird aus Altersgründen und den entsprechend leicht abgewandelten Regeln nicht mehr praktiziert. Zudem spielen die 50 bis 82 Jahre alten Spaß-Volleyballer des Buxtehuder SV aus Spielermangel seit geraumer Zeit nur noch auf einem kleineren Feld. “Wir brauchen Nachwuchs”, sagt der 72 Jahre alte Gruppenleiter Jürgen Becker und lächelt.
Die Volleyball-Gruppe der Senioren gibt es beim BSV schon seit mehreren Jahrzehnten, vor sechs Jahren hat Becker, auch Übungsleiter der Herz-Rhythmus-Gruppe, die Leitung übernommen. Innerhalb eines Jahres reduzierte sich die Mitspielerzahl von 25 auf 10. Und neue Mitstreiter zu finden, ist schwer, wie Becker feststellen musste. “Viele alte Herren sind stinkfaul und ziehen das Sofa vor”, sagt Becker spaßig. Interessierte sollten also einfach mal vorbeischauen in der Sporthalle an der Halepaghenstraße in Buxtehude. “Uns geht es um Bewegung und Spaß”, sagt Becker. Sportlicher Ehrgeiz sei aber auch noch im Spiel. Rainer Holst ist der “ehrgeizigste und beste Spieler” der Truppe. Der älteste ist Ewald Lohf mit seinen 82 Jahren. Er ist jeden Donnerstag dabei und “ist immer gut drauf und wird immer besser”.
Keiner der derzeit Aktiven hat zuvor Volleyball gespielt, sie kommen aus den Fußball-, Handball- oder Leichtathletikabteilungen des BSV. Als sich seinerzeit die Gruppe gründete, mussten die alternden Sportler einen Kompromiss finden. Volleyball wurde als die Ballsportart akzeptiert, die einen gewissen Anspruch hat, aber auch noch im höheren Alter gespielt werden kann. “Bei uns muss der Ball drei Mal innerhalb einer Mannschaft gespielt werden”, erklärt Becker die einzige Regeländerung. Dadurch werde sichergestellt, dass das Spiel nicht zu schnell wird und jeder kommt zum Zug.
Neben dem wöchentlichen Volleyballspaß treffen sich die Herren auch ein Mal im Monat zu einem gemütlichen Kneipenbummel und organisieren gemeinsame Freizeitveranstaltungen. Als nächstes steht wieder das traditionelle Grünkohlessen in der Weihnachtszeit an. “Dazu wären die Neuen natürlich auch gleich herzlich willkommen”, wirbt Becker um den “Nachwuchs”.
Übrigens, vielleicht auch ein Argument für die Volleyballtruppe: Frauen sind in der Männergruppe nicht erlaubt. (jb)

Stader Tageblatt vom 24.11.2011

November 21st, 2011

TuS Jork dreht schon verloren geglaubtes Spiel

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Volleyball-Oberliga: Der Aufstiegsaspirant verliert erstes Spiel unerwartet deutlich und kämpft sich zurück gegen zweiten Gegner

JORK. Und plötzlich floß Blut. Böser hätte der Heimspieltag der Jorker Volleyballer nicht beginnen können. In der Oberliga-Begegnung gegen den druckvoll startenden DJK Füchtel Vechta lief die Mannschaft von TuS-Trainer Rolf Schmitt gleich einem Rückstand hinterher.
Beim Stand von 14:18 geschah es: Bei einer Rettungsaktion in der Abwehr stießen die TuS-Spieler Michael Dodenhoff und Sönke Meyer so unglücklich zusammen, dass Dodenhoff mit einer etwa drei Zentimeter langen, stark blutenden Fleischwunde am Kopf vom Feld ging. Erste Hilfe musste geleistet, ein Turban à la Dieter Hoeness angelegt und das Spielfeld gesäubert werden. “Dem Spielfluss war das sicherlich nicht zuträglich”, so Rolf Schmitt. Das Spiel der Heimmannschaft war nun vollends zerfahren.
Der erste Satz ging klar an Vechta. Selbst wenn sich Jork in den Folgesätzen deutlich steigern konnte – an diesem Tag war für die Altländer der Wurm drin. Hauptsächlich in der Annahme unterliefen ihnen Fehler, mit denen sich die Mannschaft immer wieder selbst ausbremste. So kam sie zwar noch zweimal in die Nähe eines Satzgewinns, musste sich am Ende aber völlig unerwartet mit 0:3 geschlagen geben (16:25, 23:25, 23:25). Schlimmer noch: Auch in der Folgepartie gegen den Bundesliga-Nachwuchs des VCB Tecklenburger Land lag der TuS Jork nach zwei mit 20:25 und 19:25 verlorenen Durchgängen schier aussichtslos zurück. “Es muss doch eine Formation geben, die heute funktioniert”, fragte sich Trainer Schmitt verzweifelt. Und tatsächlich fanden sich noch Spieler mit dem Sieger-Gen, allen voran der wiedergenesene Angreifer Markus Staebner. Zusammen mit Zuspieler Martin Petzold führte er seine Truppe noch zum Erfolg. Die Jorker bewiesen Moral und kämpften um jeden Ball – in der Feldabwehr zur Not auch mal mit dem Fuß. Einen Matchball der Gäste wehrten sie ab, gewannen Durchgang drei hauchdünn mit 26:24 und kamen anschließend mit 25:20 zum Satzausgleich.
Angetrieben von der begeistert mitgehenden Kulisse siegte Aufstiegsaspirant Jork noch mit 3:2 (Tiebreak 15:8). “Man kann mal fallen, aber man muss auch wieder aufstehen können”, freute sich Rolf Schmitt über wenigstens zwei gerettete Punkte.

Stader Tageblatt vom 21.11.2011

November 15th, 2011

Altkloster mit Wurm

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Volleyball-Verbandsliga: TSV holt einen Pflichtsieg

LANDKREIS. In der Volleyball-Verbandsliga gab sich Spitzenreiter TSV Hollern-Twielenfleth keine Blöße, gewann deutlich mit 3:0 bei Abstiegskandidat TSV Stelle II. Mit diesem Pflichtsieg bleiben die Altländer als einziges Volleyball-Team im Landkreis weiter ungeschlagen und sind so ein ernsthafter Kandidat für den Aufstieg.
Dies war eigentlich das Saisonziel des TSV Buxtehude-Altkloster. Doch nach der bereits vierten Niederlage scheint es in weite Ferne gerückt. Mit 1:3 (22:25, 18:25, 25:22, 24:26) unterlagen die 1. TSV-Herren dem nun punktgleichen Mittelfeldteam Bremen 1860 III. “Momentan steckt bei uns der Wurm drin. Es gestaltet sich doch schwerer als gedacht, wieder in die Spur zu kommen”, räumt TSV-Sprecher Jan Erik Meyer ein. “Wir verpennen die ersten Sätze, haben eine hohe Fehlquote im Aufschlag, unsere liebe Not in der Abwehr und einen Block, löchrig wie Schweizer Käse. So kann man kein Spiel gewinnen.” In zwei Wochen steht das erste Vereinsderby gegen die 2. TSV-Mannschaft an. Die steht im Moment zwar vor der eigenen Ersten in der Tabelle, konnte sich am Wochenende aber auch nicht mit Ruhm bekleckern. Ebenfalls 1:3 (25:20, 16:25, 11:25, 18:25) verlor das Team um Spielmacher Jan Kleeblatt beim Tabellenzweiten TSV Stelle. Kleeblatt: “Es fing so toll an. Vielleicht haben wir uns da zu viel ausgerechnet und wollten es dann, als es plötzlich nicht mehr lief, nur noch mit der Brechstange probieren.”

Stader Tageblatt vom 15.11.2011

November 15th, 2011

Stützen sind zurück

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Volleyball: SG Altes Land mit Aufwärtstrend

STEINKIRCHEN. Zwei Namen geben der VSG Altes Land neue Hoffung: Sabine Glunde und Sina Olszewski. Ohne die beiden seit langer Zeit ausgefallenen Stammkräfte waren die Altländerinnen in der Volleyball-Landesliga zuletzt etwas abgerutscht. Jetzt mischten Allrounderin Sabine Glunde nach ihrer Knieverletzung und Angreiferin Sina Olszewski nach ihrer Babypause erstmals wieder mit. Und auch wenn beide erst allmählich wieder in den Spielbetrieb einsteigen, so scheint allein ihre Anwesenheit der Mannschaft etwas von der zuletzt vermissten Souveränität zurückzugeben.
Gegen den TV Uelzen landete die VSG gleich einen glatten 3:0-Sieg. Der war besonders wichtig, um die zuvor ähnlich erfolglosen Uelzenerinnen in der Tabelle zu distanzieren.
“Gegen die stark abwehrenden Gäste fanden wir nur langsam ins Match, konnten deren Anfangsführung aber dank des variablen Angriffsspiels von Tanja Humpf und Ines Marquard wieder einholen. Beide haben zahlreiche Big Points gemacht”, freute sich VSG-Spartenleiterin Verena Scherer.
Durch die jetzt starke Mannschaftsleistung gelang es den Gastgeberinnen auch, die anschließende Partie gegen den Tabellenzweiten VfL Westercelle lange Zeit offen zu halten. Erst im Tiebreak konnten sich die favorisierten Gäste aus Celle knapp mit 3:2 durchsetzen. Verena Scherer: “Es war ein Kampf um jeden Punkt – auf beiden Seiten.”

Stader Tageblatt vom 15.11.2011

November 9th, 2011

VOLLEYBALL

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MTV schafft Unmögliches

LANDKREIS. Einen empfindlichen Rückschlag im Kampf um den angestrebten Klassenerhalt musste Landesliga-Aufsteiger TSV Hollern-Twielenfleth II hinnehmen. In eigener Halle unterlagen die Altländer Volleyballer dem direkten Konkurrenten MTV Tostedt in fünf Sätzen. Eine Niederlage, die für sie schwerer wiegt als das anschließende 1:3 gegen die SVG Lüneburg II, den Tabellenzweiten, der hinterher tönte: “Die Punkte gegen die Apfelpflücker konnten wir vor allem durch unsere starken Aufschläge mitnehmen.”
Auch in der Frauen-Landesliga gab es eine bittere Fünfsatzniederlage: Der MTV Ahlerstedt verlor ausgerechnet beim abstiegsgefährdeten TuS Zeven mit 2:3, obwohl sie es nach einem 0:2-Satzrückstand noch geschafft hatten, in den Entscheidungssatz zu kommen. Dort führten die MTV-Frauen sogar lange Zeit, nur um am Ende die Partie doch noch höchst unglücklich mit 14:16 aus der Hand zu geben. “Eigentlich geht so etwas gar nicht. Aber wir haben es geschafft”, ärgerte sich Mittelblockerin Sandra Wohrow.

Stader Tageblatt vom 09.11.2011

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