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Willkommen in der Volleyball-Region Unterelbe

Ein Rückfall in alte Zeiten beim Heimspiel

BUXTEHUDE. Wenn ein Volleyball-Team wie der TSV Buxtehude-Altkloster glatt in drei Sätzen mit 16:25, 19:25 und 21:25 gegen den Regionalliga-Kontrahenten TSV Giesen Grizzlys II verliert, dann ist die Geschichte des Spiels eigentlich schnell erzählt. Die indisponierten Gastgeber konnten ihren Heimvorteil nicht nutzen, während die Gäste einen guten Tag erwischt hatten und in allen Belangen überlegen waren. „Die haben uns mit ihren guten Aufschlägen und ihrem schnellen Angriffsspiel praktisch überrumpelt“, räumte TSV-Trainerin Marina Cukseeva ein.

Die Fehlerquote in der Ballannahme und im eigenen Angriff lag bei ihrem Team entsprechend hoch. Von der Formsteigerung der letzten Regionalligapartien war beim Aufsteiger wenig zu sehen. Ein Rückfall in alte Zeiten sei dies gewesen, so Altklosters Pressesprecher Jan Erik Meyer. Die Trainerin blickt indes nach vorn. Der Gegner habe ihren Spielern aufgezeigt, was man mit schnellem Angriffsspiel erreichen kann und wie wichtig es sei, im Angriff auch taktisch variabel zu sein. Cukseeva: „Das müssen die Jungs lernen.“

Viel Zeit bleibt nicht, denn schon am nächsten Wochenende steht das wichtige Auswärtsmatch bei der VSG Ammerland II an, dem Tabellenletzten. Für den Vorletzten Buxtehude-Altkloster ist es wie ein Sechspunkte-Spiel, will man das Ziel Klassenerhalt nicht aus den Augen verlieren. Auswärts hat sich der TSV zuletzt immerhin deutlich gefestigter gezeigt als zu Hause; das sollte Selbstvertrauen geben. Und das spielt gerade in den höheren Ligen eine große Rolle, weiß die ehemalige Bundesligaspielerin Marina Cukseeva aus eigener Erfahrung.   (tz)

Stader Tageblatt vom 28.11.2016

22. November 2016

Volleyball

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BSV mit Sieg und Niederlage

BUXTEHUDE. Ein weiterer Sieg und eine Niederlage stehen in der Statistik der Verbandsliga-Volleyballerinnen des Buxtehuder SV. Gegen den VfL Westercelle unterlag der BSV mit 1:3, gegen den TV Jahn Walsrode gelang ein 3:1-Erfolg.

BSV-Trainer Sven Kleeblatt standen für diesen Doppelspieltag acht vielseitig einsetzbare Spielerinnen zur Verfügung. Allerdings fehlten mit Franziska Lederer, Stefanie Krackhardt und Kristin Spremberg drei schlagkräftige Angreiferinnen. Das rächte sich im ersten Tagesmatch gegen Schlusslicht Westercelle, das sich in Buxtehude deutlich stärker präsentierte, als der Tabellenplatz vermuten ließ. Besonders in der Abwehr zeigte sich der im Durchschnitt deutlich jüngere Gegner der Heimmannschaft überlegen. Nach vier engen Sätzen, in denen sie meist am Ende die entscheidenden Fehler begingen, mussten sich die Buxtehuderinnen mit 1:3 geschlagen geben (22:25, 22:25, 25:23, 22:25). „Gegen abwehrstarke Mannschaften schaffen wir es einfach nicht, ruhig zu bleiben und den Druck hoch zu halten“, so ihr Trainer.

Immerhin gelang es Kleeblatts Team in der Folgepartie, sich noch drei Punkte zu sichern. Gegen die in der Abwehr schwächeren Walsroderinnen wusste der BSV vor allem mit seinem starken Aufschlag (Jeannine Behrend, Corinna Kluever) und den fulminanten Angriffen von Behrend zu überzeugen, die zuverlässig punktete. Auch Kristina Thiele gelangen einige gut durchdachte Angriffsaktionen. Kleeblatt nach dem 3:1 (25:18, 17:25, 25:14, 25:18): „Auch wenn im Angriff nicht alles funktionierte, war der Sieg klarer, als es das Ergebnis aussagt.“   (tz)

Stader Tageblatt vom 22.11.2016

Hallo Allerseits,
nachdem das erste Turnier am vergangenen Sonntag stattgefunden hat und die Eindrücke noch frisch sind, würde ich gerne mit den Trainern der an der NWR interessierten Mannschaften noch einmal über ein paar grundsätzliche Dinge zur NWR sprechen. Im vergangenen Jahr gab es wieder einige Diskussionen zum Leistungs- / Altersgefälle, zu reinen Jungenteams, Einsatz von Spielern, die bereits im Erwachsenenspielbetrieb mitmischen usw. Gerne würde ich mich mit euch hierzu noch einmal austauschen, bevor das zweite Turnier stattfindet.
Dazu würde ich mich gerne mit euch am 02.12.2016 ab 19:00h in der Scheune in Stade treffen.
Apropos zweites Turnier: Nach wie vor wird ein Ausrichter für das zweite Turnier am 11.12. gesucht. Die Halle in Steinkirchen würde wohl zur Verfügung stehen, leider kann die VSG das Turnier aber nicht organisieren. Falls sich niemand findet, muss dieses Turnier leider ausfallen.
Viele Grüße,
Thorsten <thorsten_kueck@gmx.de>
21.11.2016

21. November 2016

Volleyball

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Altkloster erkämpft sich zwei Punkte

BUXTEHUDE. Die Regionalliga-Volleyballer des TSV Buxtehude-Altkloster haben am Wochenende ihren zweiten Auswärtserfolg gefeiert. Beim USC Braunschweig II erkämpfte sich die Mannschaft von Trainerin Marina Cukseeva ein 3:2 (18:25, 25:23, 26:28, 25:22, 15:12).

„Uns wurde nichts geschenkt“, sagte Cukseeva. Beim Tabellennachbarn ging es gar nicht gut los für den Regionalliga-Aufsteiger, der gleich nach Anpfiff dank einer ganzen Reihe von Fehlern schon hoch zurücklag. Doch diesmal ließ Cukseevas Mannschaft nicht kollektiv die Köpfe hängen, stattdessen suchte sie nach Lösungen und konnte sich im zweiten Durchgang eine Führung erarbeiten, die sie bis ins Ziel rettete. Ebenso besonnen steckte der TSV in der Folge einige strittige Schiedsrichter-Entscheidungen weg, die zwar den dritten Satz kosteten, doch durch etliche sehenswerte Aktionen kam die Mannschaft zum Satzausgleich und zeigte auch im anschließenden Tiebreak den größeren Siegeswillen als der Gegner. „Am Ende ging es darum, wer stärker an sich geglaubt hat“, sagte Trainerin Marina Cukseeva. „Aber das war alles sehr, sehr kraftraubend.“ Die Buxtehuder hätten noch viele Fehler gemacht, besonders im Aufschlag, aber sie hätten toll gekämpft. Daran hätten auch die mitgereisten Buxtehuder Fans großen Anteil gehabt. „Auf sie ist immer Verlass. Sie unterstützen uns lautstark, in guten wie in schlechten Zeiten.“ Das, so Cukseeva, gebe den Spielern Motivation und Kraft. In der Tabelle konnte sich der TSV nur leicht verbessern, denn ein Fünfsatzerfolg bringt nur zwei Punkte. Hätte der dritte Satz hingegen glücklicher geendet, wäre der TSV schon punktgleich mit dem Fünften gewesen.

Weiter nach oben arbeiten konnte sich auch Altklosters Landesliga-Mannschaft durch ein 3:1 (25:16, 25:23, 23:25, 15:14) beim TSV Oerel-Barchel. Diese Liga wird souverän angeführt vom TSV Hollern-Twielenfleth, der seinerseits einen 3:0-Sieg (25:11, 25:20, 25:11) beim TSV Stelle eingefahren hatte.   (tz)

Stader Tageblatt vom 21.11.2016

In einem Zweiteiler beleuchtet das TAGEBLATT die zwei Seiten des Sports: Heute stehen Verletzungen und negative Facetten im Fokus. Morgen folgt dann der „gesunde“ Teil mit den positiven Auswirkungen des Sporttreibens.

Den Körper mit Sport ruiniert

Thomas PapeSchulter: In einem Volleyballspiel erwischt es Papes rechte Schulter. Drei Titananker zur Fixierung gehören seitdem zu ihm.

Rücken: Seit drei Jahren plagen Thomas Pape Rückenschmerzen. Physiotherapie, Osteopathie, Energieheilung. „Ich hab‘ schon alles durch“, sagt er.

Kniegelenke: Seite erste Knie-OP hatte der heute 42-Jährige im Alter von 15 Jahren – Knorpel glätten.

Fußgelenke: Einem Außenbandriss im Fußgelenk folgte ein Sprunggelenkbruch, die Knorpelschäden sind längst chronisch, die Bänder geschädigt.

Von Jan Bröhan

LANDKREIS. Der Bezirksliga-Fußballer schmeißt eine Schmerztablette ein, damit er das Zwicken im Oberschenkel nicht spürt. Selbst Hobbysportler reizen oftmals ihre Grenzen auf ungesunde Weise aus. Thomas Pape ist ein Paradebeispiel. Er habe sich „klassisch ruiniert“, sagt der 42-Jährige.

Thomas Pape gehörte in seinen guten Sportlerjahren zu den besten Volleyballern der Region. Aber schon während seines Lehramtsstudiums in Kiel bremsten ihn seine Knie aus. Das Training beim Zweitligisten war so intensiv, dass Papes vorbelastete Knie nach eineinhalb Stunden anschwollen. Der heutige Sport- und Mathelehrer an der Harsefelder Oberschule ist im Landkreis trotz diverser Abwerbungsversuche immer seinem TSV Hollern-Twielenfleth treu geblieben, spielte mit dem „familiären“ Volleyballteam in der Oberliga. Pape trainiert mehrere Mannschaften, auch die Mädels und Frauen der VSG Altes Land. Sporadisch spielte er während der vergangenen Saison selbst noch mit. „Aber das geht gar nicht mehr“, sagt Pape. Er sei immer sportverrückt gewesen, und dabei immer „unvernünftig“.

Tischtennis und Fußball waren Papes erste Ballsportarten. Und Sport war gleich die Nummer eins für Pape. „Immer draußen, immer auf dem Platz“, wie er die Leidenschaft umschreibt. Seine erste Knie-OP hatte er mit 15 Jahren: Knorpel glätten. „Das Training war damals ja auch nicht gerade präventiv“, sagt Pape. Der Zwei-Meter-Hüne bekam Wachstumsschübe. Zum Warmmachen ging es gern mal im Entenmarsch über den Platz. Mit 12 Jahren habe er seine Knie erstmals gespürt. Eine zweite OP folgte auf die erste. Bei der Bundeswehr wurde er aufgrund seiner Knorpelschäden ausgemustert. Trotz seiner Beschwerden und Verletzungen änderte sich nichts an Papes Einstellung: „Ich dachte immer: Mir kann keiner was, alles gut.“

Als 16-Jähriger begann Pape intensiv Volleyball zu spielen. Nebenbei trainierte er auch gern mit der Regionalliga-Basketballmannschaft, in der sein Bruder spielte. Die Verletzungen häuften sich an: Außenbandriss im Fußgelenk, Sprunggelenksbruch, die Knorpelschäden werden chronisch, die Bänder sind geschädigt. In einem Volleyballspiel erwischt esd ann seine rechte Schulter. „Alles kaputt“, sagt Pape. Drei Titananker zur Fixierung gehören nun zu ihm. In seinen Fußgelenken hat er Arthrose. Seit drei Jahren plagen ihn Rückenschmerzen. Physiotherapie, Osteopathie, Energieheilung. „Ich hab schon alles durch“, sagt er. Wenn gar nichts mehr geht, geht er bei seinem Arzt auf „die Streckbank“.

Pape weiß, dass er selbst schuld ist: „Ich habe nie auf meinen Körper gehört.“ Aber: „Selbst mit dem Wissen von heute würde ich es nicht viel besser machen.“ Er müsste den Sport wieder so intensiv betreiben, sich aber mehr auf vorbeugende Übungen konzentrieren. Sein – oftmals ungesunder – Antrieb: „Das ist einfach diese Ballgeilheit.“ Und im Wettkampf spürte er die akuten Schmerzen meistens nicht mehr.

Stader Tageblatt vom 16.11.2016

Altkloster findet den Anschluss

BUXTEHUDE. Zehn Wochen nach dem Auftakterfolg gegen Bersenbrück hat der Aufsteiger TSV Buxtehude-Altkloster den zweiten Sieg in der Volleyball-Regionalliga eingefahren. Ein 3:2 (26:24, 23:25, 21:25, 25:23, 15:12) bei DJK Füchtel-Vechta beendete die lange Negativserie der Buxtehuder, die nun wieder den Anschluss ans Mittelfeld der Liga gefunden haben. Eine Zitterpartie bis zum Schluss sei es gewesen, sagte TSV-Sprecher Jan Erik Meyer: „Ein hart umkämpftes Spiel zweier Mannschaften, die sich nichts geschenkt haben.“ Die gezeigte Nervenstärke wird Marina Cukseevas Team Auftrieb geben. Als ärgerlich wird es Altklosters Trainerin allerdings empfunden haben, dass in dieser Begegnung noch mehr als zwei Punkte möglich waren – hätten die Altklosteraner im zweiten Satz nicht eine klare Sieben-Punkte-Führung aus der Hand gegeben. In ihrem Fazit hob Cukseeva jedoch die ansonsten so hohe Konzentration ihrer Spieler und deren kämpferische Leistung hervor. Aber nicht nur in Sachen Moral, sondern auch in der eigenen Ballannahme sowie im Blockspiel zeigte sich die Mannschaft gegenüber den Vorwochen deutlich verbessert. Gerade in den engen Durchgängen eins und vier gingen die Angreifer des TSV dazu fehlerloser und entschlossener zu Werke – Eigenschaften, die zuvor schmerzlich vermisst worden waren. Noch gibt es im Spiel des Aufsteigers einige Baustellen, doch gerade weil dieser Erfolg schwer erkämpft war, wird er der Trainerin helfen, das Team weiter aufzubauen. Dass der TSV in der Spielklasse mithalten kann, das hat er nun gezeigt.   (tz)

Stader Tageblatt vom 15.11.2016

Regionsmeisterschaften 2016Pressemitteilung des BC Cuxhaven vom 13.11.2016

Aufsteiger Altkloster rutscht ab

BUXTEHUDE. Glatt in drei Sätzen verlor Aufsteiger TSV Buxtehude-Altkloster sein Volleyball-Heimspiel gegen Regionalliga-Spitzenreiter MTV 48 Hildesheim (18:25, 20:25, 20:25). Das Ergebnis täusche, die Mannschaft mache weiterhin Schritte in die richtige Richtung, meinte TSV-Sprecher Jan Erik Meyer. Um dann einzuräumen: „Auch wenn diese Schritte kleiner als gewünscht ausfallen.“ Sein Team machte ein recht gutes Spiel – die Annahme stand sicher, auch in Block und Angriff waren die Altklosteraner besser drauf als noch in der Vorwoche. Es mangelte nur an der Konstanz. Der Tabellenführer machte wenig Fehler, während sich Buxtehudes Quote – gerade bei den Aufschlägen – jeweils gegen Satzende deutlich erhöhte. Hildesheim nutzte die nervlichen Schwächen clever und effektiv aus. Meyer: „Im Unterschied zu uns können die ihr spielerisches Niveau von Anfang bis Ende halten.“ Durch die erneute Heimniederlage rutscht der Liganeuling in der Tabelle nun auf den vorletzten Platz ab, punktgleich mit dem Schlusslicht. Noch liegen aber alle Teams dicht beisammen. Mit einem Sieg am nächsten Wochenende in Vechta kann der Anschluss ans Liga-Mittelfeld schon wieder hergestellt werden.

Auch Buxtehude-Altkloster II verlor. In der Volleyball-Landesliga unterlag der TSV trotz großen Kampfes dem Tabellenzweiten SVG Lüneburg III mit 1:3 (22:25, 18:25, 29:27, 14:25) und konnte Spitzenreiter TSV Hollern-Twielenfleth keine Schützenhilfe leisten.   (tz)

Stader Tageblatt vom 08.11.2016

BSV gewinnt mit einer Rumpftruppe

BUXTEHUDE. Trotz sechswöchiger Spielpause und des Ausfalls von fünf Spielerinnen gelang den Verbandsliga-Volleyballerinnen des Buxtehuder SV wie schon zum Saisonauftakt ein 3:2-Erfolg in der Fremde. Fast die halbe Mannschaft war nicht fit oder terminlich verhindert, doch der BSV gewann in kleinstmöglicher Besetzung mit 25:23, 25:27, 19:25, 25:21 und 15:11 bei den Sportfreunden Aligse. Es war ein enges Match mit vielen langen Ballwechseln, von denen die sechs angetretenen Buxtehuderinnen etliche dank einer sehr geschlossenen Teamleistung für sich entscheiden konnten. „Jede von uns hat zum gemeinsamen Erfolg beigetragen. Alle waren hochkonzentriert“, sagte Schnellangreiferin Andrea Kleeblatt. Dank variablem Spiel im Angriff gelang es, Aligses schwer zu knackenden Block zu überwinden; mit kämpferischem Einsatz kam die Mannschaft zum Satzausgleich. Und nahm den Schwung des gewonnenen vierten Durchgangs gleich in den Tiebreak mit. Hier half dem BSV auch ein wenig Glück, hauptsächlich aber ihre ruhige, abgeklärte Spielweise, um den Oberliga-Absteiger zu bezwingen. Kleeblatt: „Die hatten mehr Druck als wir, nachdem sie schon das erste Tagesmatch in fünf Sätzen verloren hatten.“ Mit vier Punkten hat der ersatzgeschwächte BSV nun bereits doppelt so viele Zähler eingefahren wie Aligse, was durchaus als Überraschung angesehen werden kann.

Immerhin einen Punkt nahm die VSG Altes Land aus der Partie bei Landesliga-Spitzenreiter TSV Stelle mit. Die Altländerinnen verloren auswärts höchst knapp und unglücklich mit 2:3 (25:21, 25:17, 28:30, 23:25, 14:16).   (tz)

Stader Tageblatt vom 08.11.2016

Volleyball-Herren des TSV Buxtehude-Altkloster suchen noch nach Konstanz

Buxtehude. Seit Juni dieses Jahres ist die ehemalige Fischbeker Bundesliga-Spielerin und A-Lizenz-Inhaberin Marina Cukseeva die Trainerin der Volleyballmänner des TSV Buxtehude-Altkloster. Gemeinsam gehen die 53-Jährige und ihre Mannschaft die Herausforderung Regionalliga Nord-West an. Für den Aufsteiger stehen nach den ersten vier Saisonspielen ein Sieg und drei Niederlagen zu Buche. Das bedeutet aktuell den achten Tabellenplatz unter zehn Mannschaften.

Groß war die Freude, als gleich die erste Partie gegen TuS Bersenbrück mit 3:1 gewonnen werden konnte. Durch die drei folgenden Niederlagen landeten die Buxtehuder aber schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen. Zuletzt gab es ein 1:3 (10:25, 25:20, 13:25, 16:25) beim ASC 46 Göttingen, einem aus der Aufstiegsrelegation bekannten Gegner. An der Moral ihrer Truppe liege es nicht, meint Marina Cukseeva: „Die Jungs sind sehr motiviert und auch nicht schlechter als die Gegner. Allerdings machen wir zur falschen Zeit zu viele Fehler.“ Es sei eher eine Frage der Konstanz. Einige gute Aktionen reichten nicht aus, um in der Regionalliga einen Gegner besiegen zu können.

Cukseevas Hoffnung ist, dass ihre Mannschaft jetzt ausreichend Lehrgeld gezahlt hat, um im nächsten Spiel all das abrufen zu können, was man sich im Training erarbeitet hat. Haben die Spieler die Automatismen erst einmal verinnerlicht, lässt sich vielleicht schon an diesem Sonnabend, 5. November, im nächsten Heimspiel etwas erreichen. Die Partie gegen MTV 48 Hildesheim beginnt um 19 Uhr in der Sporthalle der Berufsbildenden Schulen (BBS) Buxtehude, Konopkastraße. Weiter erschwert wird das Unterfangen durch die Tatsache, dass die Gäste mit der makellosen Bilanz von vier Siegen in vier Spielen und ohne jeden Satzverlust nach Buxtehude reisen.   (HA/msb)

Mittelblocker Christian Schuster (r.) konnte in der Regionalliga erst einen Sieg bejubeln.

Mittelblocker Christian Schuster (r.) konnte in der Regionalliga erst einen Sieg bejubeln.
TSV Buxtehude-Altkloster

 

Hamburger Abendblatt / Harburg Sport vom 03.11.2016

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