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Willkommen in der Volleyball-Region Unterelbe

Projekt mit 105 Kindern am Vincent-Lübeck-Gymnasium soll Mitglieder bringen – Beispiel Faustball

STADE. Der VfL Stade will seinen rückläufigen Mitgliederzahlen in der Volleyball-Abteilung entgegenwirken – und rührt nun kräftig die Werbetrommel. Als Vorbild dienen die Faustballer.

Dorian Marx, der beim VfL ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert und selbst in der Bezirksliga Volleyball spielt, brachte 105 Sechstklässlern des Vincent-Lübeck-Gymnasiums seinen Lieblingssport näher. Viele Trainer haben Marx unterstützt.

Die Kinder übten sich an fünf Stationen. Schwerpunkte waren die Koordination, das Pritschen, der Aufschlag und die Reaktion. Die Schüler sammelten an den Stationen Punkte, so erhielt die Aktion ein wenig Wettkampfcharakter. „Wer von den Kindern Potenzial hat, wird von uns angesprochen“, sagt Dorian Marx. Es sei schwierig, junge Menschen für den Sport zu gewinnen. Volleyball sei technisch sehr anspruchsvoll. „Die Frustrationsschwelle ist schnell erreicht“, sagt Benjamin Tietje, der beim TSV Buxtehude-Altkloster in der Regionalliga spielt und beim VfL Stade als Trainer arbeitet.

Wie erfolgreich eine Kooperation zwischen einem Verein und einer Schule sein kann, haben die Faustballer des MTV Wangersen gezeigt. Der MTV arbeitet seit dem Jahr 2009 mit der Grundschule in Ahlerstedt zusammen. Damals gab es im Verein gerade genug Kinder für fünf Jugendmannschaften. Heute sind 23 Teams für den Spielbetrieb angemeldet, vor allem die Kinder bis zwölf Jahre bilden eine große Gruppe. Der MTV gibt alle 14 Tage in der achten Stunde Faustballunterricht und richtet ein- bis zweimal im Jahr ein Grundschulturnier aus. MTV-Faustballwart Bernd Schnackenberg sagt, er habe die Erfahrung gemacht, dass Vereine die Kinder möglichst früh abholen sollten. Die Kooperation mit den Schulen sei ein wichtiger Baustein in der Mitgliedergewinnung.   (db)

Stader Tageblatt vom 24.02.2017

Volleyball-Regionalliga: TSV gewinnt im Abstiegskampf überraschend Heimspiel gegen Braunschweig

Von Günther Schultz

Sie können es also doch noch: Mit 3:1 (25:18, 19:25, 25:15, 25:17) bezwangen die Volleyballer des TSV Buxtehude-Altkloster zu Hause den Tabellensechsten USC Braunschweig II. Nach langer Durststrecke konnte der TSV damit erstmals wieder ein Regionalliga-Heimspiel für sich entscheiden. 

Der letzte Sieg vor heimischem Publikum lag fast ein halbes Jahr zurück – er datierte noch vom ersten Spieltag. Freude und Erleichterung waren bei den Siegern entsprechend groß. TSV-Volleyballchef Robert Quast: „Es war der Hammer. Was für eine Kulisse, was für ein starkes Spiel“ Die Hoffnung auf den Klassenerhalt sei wieder zurück.

Seine Mannschaft trat von Beginn der intensiven Partie an auch so auf, als ob sie genau daran noch daran glauben würde. Eine starke, konzentrierte Annahme eröffnete TSV-Spielmacher Robert Lawrenz viele Möglichkeiten, die Pässe variabel zu verteilen. So konnten die Gastgeber von allen Angriffspositionen punkten. Speziell Christoph Diesch und Arndt Meyer hatten einen absoluten Sahnetag erwischt, wie Mannschaftssprecher Jan Erik Meyer erfreut konstatierte. Auch der Block um Christian Schuster und Carsten Hebbeler – in den vorherigen Partien noch in der Kritik – setzte diesmal Glanzpunkte.

Wesentlicher Faktor war zudem die große Unterstützung durch die zahlreichen Zuschauer, die ihrem Team lautstark halfen, den Durchhänger im zweiten Satz zu überwinden, und es förmlich zum Sieg peitschten. In drei Wochen geht es nun zum Tabellennachbarn TSV Giesen. Gewinnt der TSV dort, ist am Ende der Saison vielleicht noch Platz sieben möglich, der das rettende Ufer bedeutet. Erst einmal haben die Buxtehuder Rang acht zurückerobert. Der würde zumindest noch etwas Hoffnung geben, dass man über die Relegation die Klasse hält. Das setzt nach den Verbandsregularien allerdings etwas Glück voraus. Ein spannender Saisonendspurt ist auf jeden Fall gewiss.   (tz)

Stader Tageblatt vom 21.02.2017

Frauen-Verbandsliga: Buxtehuder SV schlägt im letzten Heimspiel den Tabellendritten SC Langenhagen

BUXTEHUDE. Sieg und Niederlage für die Volleyballerinnen des Buxtehuder SV im letzten Heimspiel der Saison. Erstaunlich deutlich mit 3:0 (25:22, 25:15, 25:21) bezwangen sie den Verbandsliga-Dritten SC Langenhagen und unterlagen anschließend nicht ganz unerwartet dem Tabellenzweiten TuS Zeven mit 1:3 (25:23, 23:25, 16:25, 13:25).

Gegen den SC Langenhagen waren die Gastgeberinnen von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Mit ihren starken Aufschlägen, aber auch in anderen Spielelementen schafften sie es, permanent Druck auf den Gegner auszuüben. BSV-Coach Sven Kleeblatt: „Manchmal war auch etwas Glück dabei, aber ansonsten klappte spielerisch diesmal fast alles.“ Im Angriff überzeugten vor allem Jeannine Behrend und Kristin Spremberg. Auf der Liberoposition debütierte Universalspielerin Hannah Lerch erfolgreich. In den ersten beiden Sätzen gegen die favorisierten Zevenerinnen setzte sich dieses gute Spiel fort, auch wenn Hannah Lerch die erkältete Evelyn Seckinger nun im Zuspiel ersetzen musste. Doch je länger das Match andauerte, desto mehr schwanden die Kräfte bei den Buxtehuderinnen. Für Trainer Kleeblatt kein Drama. „Diese Niederlage war eingeplant. Viel wichtiger ist, dass wir uns mit den drei Punkten, die die Mannschaft gegen Langenhagen geholt hat, endgültig aller Abstiegssorgen entledigt haben.“ Mehr sei von der Saison angesichts der personellen Umstände nicht zu erwarten gewesen. Da die BSV-Frauen nur in einer Achterstaffel spielen, sind lediglich die letzten beiden Teams der Liga vom Abstieg bedroht. Der BSV, derzeit auf Rang vier, kann bei einer Niederlage in der letzten Partie beim TV Vahrendorf höchstens noch auf Rang sechs abrutschen. Doch dieses prestigeträchtige Nachbarschaftsduell wollen die Buxtehuderinnen natürlich auch noch für sich entscheiden.   (tz)

Stader Tageblatt vom 21.02.2017

15. Februar 2017

Volleyball

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Schmitt holt Hamburger Double

HAMBURG. Das Bliedersdorfer Volleyball-Talent Nele Schmitt ist mit der Jugend des NTSV erneut Hamburger Meisterin geworden. Mit einer überragenden Leistung im Mittelblock trug die 15-Jährige wesentlich dazu bei, dass ihre Mannschaft nicht nur den U 18-, sondern auch erneut den U 20-Titel holte. Die beim TuS Jork ausgebildete Hamburger Auswahlspielerin, die auch im Zuspiel eingesetzt werden kann, lebt seit einigen Monaten im Sportinternat Hamburg und trainiert im Olympia-Stützpunkt.   (tz)

Stader Tageblatt vom 15.02.2017

Den Regionalliga-Volleyballern aus Altkloster droht der Abstieg – Marina Cukseeva sieht Restchance

BUXTEHUDE. Seit dieser Saison coacht die einstige Top-Volleyballerin Marina Cukseeva die Regionalliga-Mannschaft des TSV Buxtehude-Altkloster. Die Buxtehuder sind auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Cukseeva bleibt drei Spieltage vor dem Saisonende relativ gelassen.

Nachdem die Buxtehuder Volleyballer mit einem Heimsieg in die Regionalliga-Saison gestartet waren, seien die Blicke gleich nach oben gegangen, erinnert sich Trainerin Marina Cukseeva. Es wäre keine Neuheit gewesen: Die Mannschaft ist mit dem Thema Aufstieg vertraut. Binnen eines Jahres war sie von der Verbandsliga durch die Oberliga bis in die Regionalliga, die vierthöchste deutsche Spielklasse, vorgestoßen und legte im September vergangenen Jahres einen eindrucksvollen Saisonstart hin.

Fünf Monate später sieht die Realität anders aus. Der TSV Buxtehude-Altkloster ist nach der jüngsten Niederlage gegen Bersenbrück auf den neunten und damit vorletzten Tabellenplatz abgerutscht. Somit droht der Gang zurück in die Oberliga. Marina Cukseeva, einst kasachische Nationalspielerin und Europapokalsiegerin, hatte die Mannschaft im Sommer von Erfolgstrainerin Julia Kaufhold übernommen – ihre erste Station im Männer-Volleyball.

In Hinblick auf den Saisonverlauf spricht Marina Cukseeva von einem „Auf und Ab der Emotionen“. Häufig habe die Mannschaft gut gespielt, aber dann doch knapp verloren. „Uns fehlt die Konstanz“, konstatiert die Trainerin. Die Leistungsschwankungen in den Spielen seien manchmal sehr groß gewesen. Wie am vergangenen Wochenende im engen und umkämpften Spiel gegen Bersenbrück, wo der TSV mehrere Satzbälle nicht verwerten konnte, sich eine Reihe von Fehlangaben leistete und schließlich mit 0:3 unterlag. In der Regionalliga, stellte die Mannschaft fest, werden Fehler gnadenlos bestraft.

TSV-Spieler und Abteilungsleiter Robert Quast betont zwar, dass die Mannschaft eine „positive Entwicklung“ im Saisonverlauf genommen habe. Was aber neben der Konstanz fehlt, sei vor allem die Erfahrung. Mit Ausnahme weniger Spieler ist die Regionalliga Neuland für die Buxtehuder. Zu allem Überfluss wird die Mannschaft laut Quast immer wieder durch beruflich und verletzungsbedingte Ausfälle ausgebremst.

Und dennoch: Marina Cukseeva und Robert Quast wirken trotz des drohenden Abstiegs und einiger personeller Sorgen relativ gelassen. Noch stehen drei Partien aus: Am Sonnabend (19 Uhr) trifft der TSV in der heimischen BBS-Halle an der Konopkastraße auf den Tabellensechsten aus Braunschweig und an den darauf folgenden Spieltagen auf Giesen und Ammerland. Die Hinspiele gegen Braunschweig und Ammerland hatte der TSV bereits gewonnen. Mut macht den Buxtehudern auch, dass der TuS Bersenbrück, der auf dem Relegationsplatz rangiert, das scheinbar schwierigere Restprogramm vor der Brust hat.

So schöpfen Cukseeva Jungs Hoffnung für das Saisonfinale.

Marina Cukseeva ist seit dieser Saison Trainerin des Regionalligisten TSV Buxtehude-Altkloster. Foto Scholz

Zur Person

Marina Cukseeva (53) stammt aus dem heutigen Kasachstan. 1985 gewann die Außenangreiferin den Europapokal der Landesmeister und ab 1989 drei Mal in Folge den Europapokal der Pokalsieger. In der Bundesliga Deutschland gehörte Cukseeva zu den Spitzenspielerinnen. Von 1999 bis 2005 spielte sie für den TV Fischbek (zeitweise VT Aurubis). Cukseeva bestritt 17 Länderspiele für Kasachstan und wurde 2015 mit den deutschen Seniorinnen Ü 50-Weltmeisterin. Tochter Natalia ist Profi-Volleyballerin.

Stader Tageblatt vom 14.02.2017

Volleyball-Regionalliga: Buxtehude unterliegt im Kellerduell – Trainerin noch relativ gelassen

BUXTEHUDE. Der Volleyball-Regionalligist TSV Buxtehude-Altkloster hat nun schlechte Karten im Kampf um den Klassenerhalt. Der Drittletzte der Tabelle verlor gegen den Vorletzten TuS Bersenbrück 0:3 (26:28, 26:28, 22:25). Ein Sechspunkte-Spiel, wie Trainerin Marina Cukseeva sagte.

In entscheidenden Momenten habe jedoch das Glück gefehlt. Die Situation ist prekär: „Ich konnte nur schwer einschlafen. Aber bei noch drei Spielen ist der Klassenerhalt theoretisch möglich“, sagte Cukseeva. Denn in der Regionalliga könne jeder jeden schlagen.

Im Laufe der engen, sehr umkämpften Partie konnten die Gäste aus Buxtehude gleich mehrere Satzbälle nicht verwerten – einen im ersten, gleich zwei im folgenden Durchgang. Denn der Gegner erwies sich vor seiner großen und vor allem lautstarken Heimkulisse als äußerst fit in der Feldabwehr, brachte die Bälle immer wieder zurück und punktete auch noch in sehr schwierigen Situationen. Darin lag der Hauptunterschied zwischen beiden Teams: Zwar konnte Altkloster genauso viele Bälle in der Abwehr holen, dann aber zumeist anschließend nicht mehr den Punkt machen. Hinzu kam eine Reihe von Fehlangaben, durch die der TSV Phasen des eigenen Aufschwungs zunichte machte.

Doch so mussten die Buxtehuder Spieler wieder einmal den Schock einer unglücklichen Niederlage verdauen. Der Ernst der Lage ist allen bewusst. „Nun wird’s wirklich eng“, sagte Robert Quast, der zugleich auch als Spartenleiter beim TSV in der Verantwortung steht. Entscheidend, so Trainerin Cukseeva, sei es nun, jedes Spiel als neue Herausforderung zu sehen. Trotz des drohenden Abstiegs wirkt sie noch relativ gelassen: „Man kann nicht alles erzwingen. Die anderen wollen schließlich auch drin bleiben. Das muss man so nehmen, wie es ist.“   (tz)

Stader Tageblatt vom 13.02.2017

TSV Buxtehude-Altkloster verliert unglücklich

Von Günther Schultz

Nach der jüngsten 1:3-Niederlage gegen den Regionalliga-Vierten DJK Füchtel Vechta befinden sich die abstiegsbedrohten Volleyballer des TSV Buxtehude-Altkloster weiter auf Talfahrt. Der TSV kämpfte gegen den DJK Füchtel Vechta. Das zeigen auch die einzelnen Satzergebnisse: 23:25, 25:27, 25:23, 14:25. Mit Ausnahme des letzten Durchgangs war es ein sehr enges Match mit spektakulären Aktionen auf beiden Seiten, das ebenso mit einem Dreisatzsieg der Gastgeber hätte enden können – und das gegen einen erwiesenermaßen starken Gegner.

TSV-Trainerin Marina Cukseeva war mit der Leistung, die ihre Mannschaft auf dem Feld zeigte, daher durchaus zufrieden. Die Buxtehuder Volleyballer, jetzt Tabellenvorletzter, mussten zur Kenntnis nehmen, wie der Tabellennachbar TuS Bersenbrück gegen TSV Giesen mit 3:1 gewann.

Vier Spiele bleiben für die Trendwende

„Uns gehen die Spiele aus“, klagt Mannschaftssprecher Jan Erik Meyer. Nur noch viermal hat der Aufsteiger der vergangenen Saison die Chance, zu punkten und die Trendwende herbeizuführen. Das hätte auch schon im Heimspiel gegen Vechta klappen können – wenn da nicht zum Beispiel der vergebene Satzball beim Stande von 25:24 im zweiten Durchgang gewesen wäre.

Es bleibt dabei: Die Mannschaft zeigt sich intakt, steckt nie auf und holt alles auch sich heraus. Doch trotz großen Aufwands belohnt sie sich am Ende nicht. Der ersehnte große Befreiungsschlag will einfach nicht gelingen. Im nächsten Auswärtsspiel geht es nun ausgerechnet zum Konkurrenten um den Klassenerhalt, TuS Bersenbrück. Der Partie kommt angesichts der Tabellensituation Endspielcharakter zu. Bersenbrück steht mit zwei Punkten mehr als Achter einen Platz über dem TSV Buxtehude-Altkloster. Die Partie findet am Sonnabend, 11. Februar, statt. Danach empfangen die Buxtehuder noch den Sechsten USC Braunschweig II sowie Schlusslicht VSG Ammerland II. Zwischendurch geht es zu den ebenfalls stark abstiegsgefährdeten TSV Giesen Grizzlys II.

Stader Tageblatt vom 07.02.2017

Volleyball-Verbandsliga: BSV-Frauen bringen Spitzenreiter in Bedrängnis

LÜNEBURG. Mit einer außergewöhnlichen Leistung haben die Volleyballerinnen des Buxtehuder SV den Verbandsliga-Ersten SVG Lüneburg an den Rand einer Niederlage gebracht. Nur mit viel Mühe konnte der große Saisonfavorit in fünf Sätzen einen Sieg des Außenseiters abwehren (25:21, 17:25, 25:23, 17:25, 15:7) und gewann mit 3:2. Das hatte im Hinspiel noch ganz anders ausgesehen. „Diesmal konnten wir Lüneburg zwei Stunden lang einen packenden Fight auf Augenhöhe liefern“, so BSV-Trainer Sven Kleeblatt. Dabei hatte es vor dieser Auswärtspartie personell wieder einmal gar nicht gut ausgesehen. Stamm-Liberospielerin Sabine Kleeblatt hatte sich am Spieltag zuvor einen Sehnenabriss im Daumen zugezogen. Sie fällt für den Rest der Saison aus. Die Buxtehuderinnen empfangen jetzt am nächsten Heimspieltag, Sonnabend, 18. Februar, ab 15 Uhr den SC Langenhagen II und den TuS Zeven im Schulzentrum Buxtehude-Süd.   (tz)

Stader Tageblatt vom 07.02.2017

Volleyball: BSV punktet im Abstiegskampf

BUXTEHUDE. Die Volleyballerinnen des Buxtehuder SV haben am vergangenen Spieltag Wiedergutmachung betrieben. Im wichtigen Duell um Punkte für den Verbandsliga-Erhalt schlugen sie zu Hause die Sportfreunde Aligse mit 3:0 (25:18, 25:17, 25:21) und boten eine erkennbar bessere Leistung als am vorherigen Heimspieltag. Da beide Teams ihre Schwächen in der Ballannahme hatten, gaben in allen Durchgängen die gefährlicheren und vor allem konstanteren Angaben den Ausschlag. „Endlich funktioniert unser Aufschlag wieder“, sagte BSV-Coach Sven Kleeblatt. „Auch in den anderen Spielelementen haben wir an Sicherheit dazugewonnen.“

Mit dazu bei trug die ansprechende Leistung von Zuspielerin Evelyn Seckinger, die es Kleeblatt ermöglichte, seinen Universaltrumpf Hannah Lerch auf der Diagonalposition angreifen zu lassen. Die schlagstärkste BSV-Akteurin, Jeannine Behrend, rückte dafür in den Hauptangriff und punktete dort zuverlässig. Viele Wechselvarianten blieben dem Buxtehuder Coach allerdings nicht, denn vier seiner zwölf Spielberechtigten fielen aus.

Im zweiten Spiel des Tages gegen den TuS Zeven reichte es nicht mehr zu Punkten. Der besser besetzte Tabellenzweite war dem Heimteam in allen Bereichen einen Tick voraus und gewann in drei Sätzen (25:19, 25:16, 27:25). Sven Kleeblatt: „Das 0:3 hört sich klar an. Aber wir waren eigentlich nicht so weit entfernt vom Gegner. Das zeigt der dritte Durchgang, in dem wir schon Satzball hatten.“ Auf diese Leistung lasse sich im Endspurt der Saison definitiv aufbauen, so der Trainer des momentanen Ligavierten, der am kommenden Sonnabend zum Ligaspitzenreiter nach Lüneburg reisen muss.   (tz)

Stader Tageblatt vom 01.02.2017

30. Januar 2017

Volleyball

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Pleite für Altklosters Rumpftruppe

BUXTEHUDE. Eine nicht ganz unerwartete 0:3-Niederlage haben die Regionalliga-Volleyballer des TSV Buxtehude-Altkloster beim Tabellenführer MTV 48 Hildesheim kassiert. Ersatzgeschwächt angereist unterlagen sie mit 18:25, 16:25 und 23:25. Nur sieben Feldspieler plus Libero standen TSV-Trainerin Marina Cukseeva zur Verfügung.

In den ersten Sätzen hatte ihre Mannschaft erst einmal Mühe, überhaupt etwas Konstanz in die eigenen Aktionen zu bringen. Ein flüssiger Spielaufbau blieb Mangelware. So waren die Gäste in diesen beiden Durchgängen nur allzu leichte Beute für den Tabellenführer, der es nicht schwer hatte, seinerseits druckvoll und nahezu fehlerlos zu agieren.

Den Favoriten richtig zu ärgern, gelang den Buxtehudern erst im ausgeglichenen dritten Satz. Sie fanden die Mittel, die eigenen Schwächen in den Griff zu bekommen und den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Doch auch hier hatte die Nummer 1 der Liga das bessere Ende für sich und holte sich knapp, aber verdient den finalen Durchgang mit zwei Punkten Vorsprung. Für den Underdog aus Buxtehude letztlich wieder ein Spiel zum Abhaken, genau wie die Partien zuvor gegen den Regionalzweiten und den Dritten.

Will der TSV Buxtehude-Altkloster den Klassenerhalt schaffen, muss gegen andere Mannschaften gepunktet werden – Teams, die weiter unten in der Tabelle stehen. Ob dies bereits gegen die DJK Füchtel Vechta gelingt, die zurzeit auf dem fünften Tabellenplatz rangiert, ist eine spannende Frage, auf die der TSV Buxtehude-Altkloster am kommenden Sonnabend, 4. Februar, ab 20 Uhr (BBS-Halle in der Konopkastraße) eine Antwort geben wird.

TSV-Spartenleiter Robert Quast gibt sich optimistisch: „Am liebsten wollen wir alle drei Punkte zu Hause lassen.“ Er setzt auf die lautstarke Unterstützung der Buxtehuder Anhänger.   (tz)

Stader Tageblatt vom 30.01.2017

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